Nominierung der SPD-Gemeinderatskandidaten in Brühl - Für eine liebenswerte, zukunftsfähige Gemeinde

Veröffentlicht am 05.03.2009 in Kommunalpolitik

"Wir möchten, dass unsere Heimatgemeinde liebenswert und lebenswert bleibt", so Brühls SPD-Ortsvereinsvorsitzender Hans Zelt, "und dazu müssen wir sie zukunftsfähig gestalten". Deswegen habe man eine Kandidatenliste zusammengestellt, die fähige Menschen aller Alters- und Gesellschaftsgruppen aus Brühl und Rohrhof umfasse, die bisher schon Erfahrung gesammelt und Leistungen für die Gemeinschaft erbracht haben und die deshalb sofort in der Lage sind, an den Zukunftsentscheidungen mitzuwirken. Dies wurde auch deutlich während der Kurz-Vorstellung aller 22 Bewerberinnen und Bewerber in der gut besuchten Nominierungsveranstaltung der Sozialdemokraten, die auch parteilose Kandidaten und Kandidatinnen aufgenommen haben.

In großer Einmütigkeit, und erstmals ganz ohne "Kampfabstimmungen" wurde in der sogenannten "verbundenen Einzelplatzwahl" über jeden einzelnen Platz abgestimmt. Ganz erfreut zeigten sich Wahlleiter und Kreisrat Dr. Ralf Göck, aber etwa auch Ex-Gemeinderat Fritz Triebskorn, der versprach diese "klasse Mannschaft" auf Platz 22 mit Rat und Tat zu unterstützen.

Einstimmige Voten erhielten dabei Spitzenkandidat und Bürgermeisterstellvertreter Hans Hufnagel, Dipl. Mathematiker, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat Roland Schnepf, Rechtsanwalt, und seine Stellvertreterin Gabriele Rösch, Pfarrsekretärin, auf den ersten drei Plätzen. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden Ortsvereinsvorsitzender Hans Zelt, Dipl.-Wirtschaftsingenieur, sein Stellvertreter Klaus Beß, Rettungswachenleiter, und Gemeinderat Rüdiger Lorbeer, Unternehmensberater, auf die folgenden drei Plätze gewählt.

Ganz neu dabei sind auf Platz sieben die Vorsitzende des Jugendgemeinderates, Pamela Betzold, Justizfachangestellte, auf Platz acht Ex-Jugendgemeinderat , stellv. SPD-Ortsvorsitzender und angehendender Sozialarbeiter Pascal Payer, und der selbständige Fliesenleger Kai Rill, der bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert ist auf Platz neun. Parteilose Kandidaten sind Krankenkassen-Geschäftsführerin Heike Knapp, die sich in der Schillerschule engagiert, Telekom-Angestellter und KJG Theaterleiter Steven Smith, der auch im katholische Pfarrgemeinderat mitwirkt ,und Friseurin Bettina Möltgen, die bei den Brühler "Kollerkrotten" aktiv ist, auf den Plätzen 10 bis 12. Roland Kohl, Speditionskaufmann, engagiert sich bei den "Rohrhöfer Göggeln", Jürgen Meyer, Angesteller, ist Vorsitzender des MGV "Sängerbund", Krankenkassen-Vertriebsassistentin Daniela Brünn engagiert sich beim Reiterverein und Diplom Stadtgeograf Sven Achstetter in der regionalen Musikszene und beim "Roten Kreuz". Auf Platz 17 folgt Abteilungsleiter Karl-Heinz Horr, Präsident des Badischen Keglerbundes, Platz 18 ist der selbständige Gerüstbau-Unternehmer Thomas Walter, der beim FV Brühl die Jugendabteilung leitet. Die jüngste Kandidatin mit 18 Jahren ist Dominique Stein, Jugendgemeindrätin und engagiert beim "Roten Kreuz" auf Platz 19. Vertriebsleiter a.D., Paul Ludwig, der selbständige Versicherungsvertreter Reinhard Baumann und eben Fritz Triebskorn von dem gleichnamigen Pflegedienst bilden "das starke Ende" der SPD-Kandidatenliste, auf der auch die Ersatzbewerberliste interessant ist: Ex-Gemeinderat Gerhard Luksch, Präsident der Rohrhofer Göggel, führt sie an und dahinter steht die frühere Realschullehrerin Hanne Müller. Beide bringen damit ihre Sympathie für die SPD-Liste zum Ausdruck.

Mit Zuversicht, so Ortsvereinsvorsitzender Hans Zelt, werde man das Gespräch mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern suchen, um sie von der eigenen Mannschaft zu überzeugen, die dafür stehe, dass man sich im Gemeinderat mit machbaren Maßnahmen "und nicht mit Feuerwehrhäusern auf der grünen Wiese, Rheinbrücken oder Fußballstadien neben Wohngebieten" um die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde bemühe. Im Zeichen des demographischen Wandels könne es nur darum gehen, durch geschickte Innenentwicklung und wohldosiert auszuweisende Neubaugebiete die Gemeinde lebendig zu erhalten. "Nur wenn es weiterhin genug Kinder und Jugendliche im Ort gibt, können Kinderbetreuung verbessert, Schulen besser ausgebaut und neue Sportanlagen entstehen ", so Hans Zelt, der das weitere Vorgehen beschrieb: Die SPD Brühl-Rohrhof werde in einer Klausurtagung ein Wahlprogramm erarbeiten und mit eigenen Vorstellungen in Gespräche mit Bürgern und gesellschaftlichen Gruppen gehen.