Daniel Born MdL besucht die Gustav-Lesemann-Schule in Hockenheim

Veröffentlicht am 13.07.2018 in Wahlkreis

im Gespräch mit den Jugendlichen - Foto: K. Kulpe

Wenn ein SPD-Politiker plötzlich von Angela Merkel schwärmt, dann müssen die Interviewer richtig gut nachgefragt haben.

Hockenheim. Am vergangenen Montag besuchte der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born die Gustav-Lesemann-Schule in Hockenheim und traf dort auf genau solche gewieften Fragesteller. Damit war er der Einladung des Klassenlehrers Herrn Schlosser und den Schülern der 9. Klasse gefolgt, die ihn vor einigen Wochen im Stuttgarter Landtag besucht hatten.

In einem vorgeschalteten Fachgespräch zwischen Rektorin Wandelt und Bildungspolitiker Born stellten beide fest, dass es derzeit massiv an Lehrkräften fehle: „Die Kinder sind unterschiedlich und wir brauchen mehr Stellen, um den individuellen Bedarf besser fördern zu können.“ so Wandelt. Born, Mitglied des Bildungsausschusses im Landtag, stimmte ihr zu, „denn wir brauchen das Knowhow der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und sie brauchen eine gute personelle Ausstattung.“

Über die Schule und ihr Konzept zeigte sich Daniel Born sehr angetan: „Man spürt, dass hier das Kind oder der Jugendliche mit seinen Chancen und Herausforderungen ganz im Mittelpunkt steht. Das ist eine tolle Schule.“

Die Schülervertreter Cheyenne Hofstetter und Bleona Miroci zeigten dem Politiker nicht nur die Räumlichkeiten der Schule, sondern luden ihn auch auf ein kurzes Konzert der Schulband ein. Drei Pop-Stücke wurden gespielt und die Musik war so mitreißend, dass bestens gelaunt zum Höhepunkt des Tages übergeleitet wurde: der Frage- und Diskussionsrunde der siebten bis neunten Klassen im gemeinsamen Stuhlkreis mit dem Landespolitiker.

Die Themen waren vielfältig gestreut, es ging um die Arbeit der Landtagsabgeordneten und Parteien ebenso wie um Bildung, Flüchtlinge, Wohnen und Gesundheit. „Was würden sie sofort ändern?“ war eine Frage. Borns Antwort: „Die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen ist ein Skandal. Da hat die Politik schon erste Regelungen gemacht – aber trotzdem gibt es noch diese Ungleichheit. Das finde ich total unfair und würde es sofort ändern.“

Viel Platz nahm das Thema Umwelt ein. Daniel Born sagte, dass er sich sehr darüber freue, dass die Schüler so viele gute Ideen zum Schutz der Natur haben, denn er ist auch Mitglied des Umweltausschusses und es ist für ihn und seine Partei zentral, dass die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben. „Wir müssen zum Beispiel unsere Mobilität ändern und vom Verbrennungsmotor wegkommen, denn was da in die Luft geblasen wird, landet am Schluss in unseren Lungen und in der Natur.“ so der Schwetzinger Abgeordnete.

Ob er sich vorstellen könne, sich mit wichtigen Staatsoberhäuptern zu treffen, fragte ein Schüler. „Angela Merkel zu treffen fände ich spannend. Aber Donald Trump interessiert mich null Komma null“, antwortete Born. Auch hier herrschte Einigkeit mit den Schülern. Und als Born auf die letzte Frage antwortete, dass er gerne Astronaut geworden wäre kam als Antwort aus der Schülerrunde, dass aber offensichtlich auch Landtagsabgeordneter ein spannender Beruf sei.

 

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