Born: „Ich fahre gerne mit dem Verkehrsminister die Umleitungsstrecke ab“

Veröffentlicht am 07.03.2018 in Pressemitteilungen

Landesregierung bestätigt, dass Salierbrücke für Fußgänger und Radfahrer offen bleibt Hockenheim.

Hockenheim. „Ich bin froh, dass ich direkt nachgefragt habe. Denn jetzt wissen wir schwarz auf weiß, was bei der Salierbrückensperrung bereits geprüft wird und wo die Landesregierung dringend nachlegen muss.“, kommentiert SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born die Antwort der Landesregierung auf seine kleine Anfrage zum Thema Salierbrücke. Der Parlamentarier aus Hockenheim hatte dieses Mittel genutzt, um den bisherigen Projekt- und Begleitmaßnahmenstand bei der Regierung zu erfahren.

„Völlig aus der Luft gegriffen halte ich die Aussage, dass die Umleitung über die A61 eine Fahrtverlängerung von maximal 15 Minuten bedeuten werde. Ich habe sofort den Verkehrsminister Winfried Hermann eingeladen, sich zu mir ins Auto zu setzen und gemeinsam die Strecke abzufahren. Wenn man dann noch bedenkt, dass viele Arbeitnehmer in das Industriegebiet und viele Schüler in den Innenstadt müssen, sie aber bei der Umleitung über die A61 im Speyerer Norden rauskommen, ist allein der Weg durch Speyer ein Zeitfresser von 15 Minuten. Mit dieser Prämisse kann keinesfalls weitergeplant werden.“ so Born, der seine Einladung an den Verkehrsminister auch damit verknüpfte, dass sich die Landesregierung dringend den Gesprächen vor Ort stellen müsse.

„Wir haben hier wirklich große Sorgen. Unsere Region ist über die Salierbrücke zusammengewachsen. Wir besuchen gegenseitig unsere Schulen, haben Arbeit auf beiden Rheinseiten, nutzen die Kauf- und Dienstleistungsangebote und besuchen uns im Krankenhaus. Das ist unser Alltag, der hier über zwanzig Monate auf den Kopf gestellt wird. Darum finde ich es auch bedrückend, dass hier zwar Planungen angestellt werden, aber zu all meinen Fragen nach Verkehrsaufkommen und Verkehrsknotenpunkten noch keinerlei Zahlen vorliegen, sondern diese jetzt erst noch erhoben werden müssen. Auch hier besteht dringender Nachholbedarf.“ In seiner Anfrage hatte Daniel Born sehr detailliert nach den verschiedenen Verkehrsknotenpunkten und den zu erwartenden Staus gefragt. Das Ministerium hatte darauf geantwortet, dass man diese Verkehrsaufkommen erst noch untersuchen müsse.

Als gute Zwischenergebnisse bezeichnete Born die Prüfung eines Fährbetriebs und einer einseitigen Befahrung. Für Born müsste aber als weitere Begleitmaßnahme auch die Errichtung einer kleinen zweiten Rheinbrücke, die dann nach der Sanierung als Fahrradbrücke genutzt werden könnte, einbezogen werden. Gut sei auch, so der Abgeordnete, dass man nun schwarz auf weiß habe, dass die Brücke für Fahrradfahrer und Fußgänger geöffnet bleibe. Born resümiert: „Die Landesregierung weiß jetzt, welche Bedeutung die Rheinbrücke für uns in der südlichen Kurpfalz hat. Da kann man nicht im Blindflug planen. Ich erwarte, dass die maximale Fahrtdauer für die geplante Umleitung angepasst wird – denn 15 Minuten als Maximalwert sind Quatsch. Und dass man dringend die Zahlen zum Verkehrsaufkommen erhebt. Alle Begleitmöglichkeiten und Alternativen müssen geprüft und offen diskutiert werden. Hier gebe ich nicht nach.“ so der Landtagsabgeordnete.

 

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